2. Robotik-Projekttag für Mädchen

Dartscheibe2016Nach dem Erfolg des ersten Robotik-Projekttags für Mädchen in diesem Schuljahr fand jetzt der zweite Projekttag statt, diesmal waren die Mädchen aus den Klassen 5bG und 5fG eingeladen. Für die Schülerinnen war es ein langer Tag. Zur ersten Stunde um 8 Uhr wurde begonnen und bis 17 Uhr wurde gearbeitet, um dann die Ergebnisse den eingeladenen Eltern zu präsentieren. Den Schülerinnen hat es aber sehr gut gefallen, wie auch aus dem Feedback am Ende hervorgeht (vgl. Foto).

Organisiert hatte den Projekttag Tobias Jördens, im Rahmen eines gleichlautenden Europaschulprojektes zur Mädchenförderung in der Informatik. Durchgeführt wurde der Projekttag von den zwei Oberstufenschülerinnen Maria Wiegand und Elisa Hummel, die selber das Fach Informatik gewählt haben und als Schülerpatinnen sehr gut die Mädchen anleiten.

Weitere Projekttage für die Mädchen der anderen fünften Klassen sollen folgen.

Die Sportklasse am Schuldorf

Sportklasse7Seit über zehn Jahren gibt es eine Sportklasse ab der Jahrgansstufe 5. Sie ist ein Bestandteil der gezielten Unterstützung des Sports am Schulsportzentrum des SBS.

Die vielseitige Vereinsstruktur in Seeheim-Jugenheim und Umgebung bietet vielen Kinder und Jugendlichen eine sportliche Ausbildung, die sie in einer Schule mit Sportprofil einbringen und weiterentwickeln können. Gleichzeitig bietet das Sportprofil eine ideale Grundlage für eine enge Zusammenarbeit der Schule mit den ansässigen Vereinen.

Der größte Vorteil der Sportklasse liegt darin, dass Sportler*innen mit ähnlichen Zielen zusammengeführt werden können.

Das Ziel der Sportklasse ist es, schulorganisatorische Rahmenbedingungen bereit zustellen, um eine erfolgreiche sportliche und schulische Laufbahn zu verbinden.

Geeignet ist das Sportprofil, bzw. der verstärkte Sportunterricht für alle sportlich motivierten Schüler*innen, die Freude daran haben, zusätzlich zum normalen Sportunterricht an Kompaktkursen und weiteren Sportveranstaltungen teilzunehmen.Sportklasse 2

Die Sportklasse richtet sich somit an Kinder und Jugendliche der Sekundarstufe I, die sich zum einen durch ein besonderes sportliches Interesse, eine sportliche Qualifikation aber auch durch überdurchschnittliche sportliche Leistungen auszeichnen. Bei Interesse finden Sie hier den Interessentenbogen.

Die Anforderungen an die Schüler*innen werden folgendermaßen definiert:

- Sie erfüllen die schulischen Anforderungen der Sekundarstufe I (gymnasiale Eignung), um den Anforderungen des Gymnasiums entsprechen zu können.

- Sie nehmen mit Eintritt in die 5. Klasse in der Regel an mindestens drei Trainingseinheiten pro Woche teil, die von einem Verein oder Verband organisiert werden. Sollte diese Bedingung nicht erfüllt sein, verpflichten sie sich zu einer Teilnahme an mindestens einer AG aus dem Sportprofilangebot der Schule.

Sportklasse 2 2- Sie zeichnen sich durch ein wirkliches Interesse am Sport, hohe Begabung und Motivation in der gewählten Sportart aus, zeigen im Sportunterricht aber auch Offenheit gegenüber anderen, für sie neue Sportarten und Interesse an der Entwicklung der eigenen Sportfähigkeit.

- Sie setzen den Leistungsgedanken gleichermaßen in der sportlichen wie in der schulischen Ausbildung um.

- Sie tragen Mitverantwortung bezüglich Kommunikation und Koordination zwischen Erziehungsberechtigten, Schul- und Sportverantwortlichen.

- Sie zeichnen sich durch tadelloses Arbeits- und Sozialverhalten im Bewusstsein der Vorbildfunktion von Sportler*innen aus.

- Sie verpflichten sich zu einer Teilnahme am Programm „Jugend trainiert für Olympia“.

Schüler*innen, welche die genannten Bedingungen erfüllen und eine Empfehlung der Klassen-/Sportlehrer der 4. Klasse und des Sportvereins bzw. -verbands vorweisen, können sich für die Sportklasse anmelden.

Sportklasse5

Sollte die Anzahl der Bewerbungen, welche alle Aufnahmekriterien erfüllen, größer sein als die Anzahl der Lernenden, die aufgenommen werden können (30 Schüler*innen pro Klasse), wird nach folgendem Schlüssel über die Aufnahme in die Sportklasse entschieden:

- Teilnahme in Leistungskadern

- Besonderes sportliches Talent / Interesse (kann durch Beurteilungen bzw. Empfehlungen oder in Aufnahmegesprächen herausgefunden werden)

- Verhalten beim sportmotorischen Test und bei Besuchen im Sportunterricht der Grundschulen

Zusatzangebote

- Um eine optimale Straffung des Stundenplans und somit genügend Trainingszeit zu gewährleisten, bietet das Schuldorf die Nutzung des Betreuungs- und Mittagstischangebotes der Schule an;Sportklasse4

- Wandertage und Klassenfahrten mit sportlichem Schwerpunkt, in Klasse 6 Fahrt mit wintersportlichem Schwerpunkt, diese Angebote können durchaus auch in unterrichtsfreier Zeit (Wochenende oder Ferien) liegen;

- Teilnahme am Programm "Jugend trainiert für Olympia".

Neuaufnahmen sind zu Beginn der Klasse 8, aber auch nach individueller Beratung und Prüfung, sofern freie Plätze vorhanden sind, möglich.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Müller unter j.mueller@schuldorf.de

Das Mediationsteam am Schuldorf

Was ist Mediation?

In einem Mediationsgespräch hilft eine unparteiische dritte Person den Konfliktparteien, sich über ihre Interessen klar zu werden, gemeinsam eine für alle akzeptable Lösung zu entwickeln und den Konflikt damit dauerhaft zu lösen. Unsere Erfahrungen zeigen, dass dadurch eine größere Nachhaltigkeit erreicht werden kann als durch Lösungen, die von Dritten vorgegeben werden. Deshalb bieten wir allen Schülerinnen und Schülern, die Konflikte mit anderen Schülerinnen und Schülern haben, ein Mediationsgespräch an.

Die Gespräche werden entweder von professionell ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern oder von den im Rahmen des WPU-Unterrichts ausgebildeten Schülermediatorinnen und -mediatoren geleitet.

Was tun bei Mobbing?

Wir beraten auch Schülerinnen und Schüler, die sich regelmäßig von anderen angegriffen oder ausgegrenzt fühlen. In einem persönlichen Gespräch erarbeiten wir gemeinsam Lösungsstrategien. Sofern Bedarf besteht, kann eine Unterstützergruppe für die betroffenen Schülerinnen und Schüler gebildet werden (No Blame Approach).

Kontakt

Schülerinnen und Schüler können uns direkt ansprechen oder uns einen Zettel ins Fach legen lassen (Gymnasiallehrerzimmer). Die Gespräche finden dann im Mediationsraum (Gebäude 28, 1. Stock) statt. Selbstverständlich sind wir auch per Email erreichbar:

Sybille Schwarz: s.schwarz@schuldorf.de

Heide Eckert: h.eckert@schuldorf.de

Eltern melden sich bitte telefonisch über das Sekretariat Gesamtschulleitung bei Frau Brüel (Tel.: 06257-9703-15).

Die Schulbibliothek der Sekundarstufe I

Biblio3Die Bibliothek dient sowohl als Unterrichts- als auch Kommunikationsraum. Neben der unterrichtlichen Nutzung und der täglichen Ausleihmöglichkeit finden Lesungen („Huch, ein Buch“), Lesefeste, Diskussionen, Gespräche und kleine Ausstellungen statt, in denen zum Teil auch Unterrichtsprojekte vorgestellt werden. Auch der jährliche Vorlesewettbewerb findet hier statt. 

Jede neue 5. Klasse kommt in den Genuss einer Führung durch die Bibliothek, damit die Schülerinnen und Schüler gleich zu Schuljahresbeginn die Besonderheiten und Gepflogenheiten dieses Leseortes kennen lernen und sie ausgiebig nutzen können.Biblio2
In der Ausleihbibliothek stehen moderne Bibliothekssysteme zur Verfügung. Über 5000 Bücher laden zur Ausleihe ein, strukturiert nach der "Allgemeine(n) Systematik für öffentliche Bibliotheken" (Deutsches Bibliotheksinstitut, Berlin). Die Bücher können kostenlos ausgeliehen werden. Der Ausleihbetrieb erfolgt über den Schülerausweis und wird durch die tatkräftige Mitarbeit zahlreicher Schülerinnen und Schüler unterstützt.
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Marina Kuhm leitet die Schulbibliothek, die ihren Etat durch den Erlös des jährlich stattfindenden Bücherflohmarkts am Tag der offenen Tür bestreitet.
Geöffnet ist die Bibliothek täglich in der großen Pause. Sie befindet sich im ersten Stock des Neubaus (Gebäude 28).

Der kleine Inuit Kanickkinack

Der kleine Inuit Kanickkinack

Es war einmal ein Inuit namens Kanickkinack.
Er war klein und wollte einfach nicht wachsen. Er traute sich auch nicht aufs Meer hinaus, was nicht gut war, denn so konnte er nicht jagen gehen. Jeden Tag kam er ohne Beute nach Hause. Eines Tages sagte die Mutter: „Du Nichtsnutz hast immer Hunger, aber bringst nie etwas von der Jagd mit, nicht mal einen Fisch!“ Kanickkinack sagte darauf gar nix mehr. Das ging zwei Tage so.
Dann versteckte Kanickkinack seine Handschuhe und sagte zu seiner Mutter: „Ich habe meine Handschuhe verloren!“ Sie nähte ihm Neue und am nächsten Tag sagte er wieder: „Ich habe meine Handschuhe verloren!“ So ging das eine Woche lang. Dann holte er alle Handschuhe aus ihrem Versteck, lud sie in sein Kajak und fuhr davon, ohne sich zu verabschieden. Er ruderte vorbei an den Walfängern und den Fischern. Er sah eine riesige Krähe und er fuhr einen Bogen um sie, denn er hatte Angst, sie könne ihn picken. Als er plötzlich einen Riesen sah, rief er zu ihm hoch: „Hallo!“, doch der Riese hörte ihn nicht. Kanickkinack brüllte: „Hallo!“ Da hörte ihn der Riese und sagte: „Du gefällst mir!“ Er nahm Kanickkinacks Boot, stellte es auf sein eigenes Boot und nahm es mit zu sich nach Hause. Als sie da waren, sagte der Riese: „Frau, ich habe ein Ziehsöhnchen für dich.“ „Ach, ist das niedlich“, sagte die Riesin. Als sie schlafen gingen,, sah Kanickkinack ein riesiges Vieh. Die Riesen schliefen in einer Art Hochbett, auf das Kanickkinack nicht hinaufkam, aber es hing eine Haarsträhne des Riesen herunter und Kanickkinack kletterte hinauf, weckte den Riesen und sagte panisch: „Ein Monster, Papa!“ Da sagte der Riese: „Du hast dich wohl vor einer Bettwanze erschreckt.“ Kaum war Kanickkinack wieder eingeschlafen, schreckte er wieder hoch. Ein riesiges Tier hatte ihn geweckt. Er schrie dem Riesen ins Ohr: „Ein Monster – da!“ Da sah der Riese es und sagte belustigt: „Das ist ein Floh!“ Er pustete ihn weg. Am nächsten Morgen sagte der Riese zu Kanickkinack: „ Setz dich dort ans Fenster und schau nach dort. Wenn sich etwas bewegt, sage mir Bescheid!“ Es regte sich etwas und er sagte dem Riesen Bescheid. Der Riese schaute und sagte: „Aha, ein Fuchs!“ Er zog sich an und steckte Kanickkinack in seinen Stiefel. Als sie beim Fuchs waren, schlug der Riese dem Tier auf den Kopf, zerschnitt es und gab Kanickkinack ein Stück Fleisch. Kanickkinack schleppte das Fleisch stundenlang und als er endlich da war, sagte die Riesin: „Ich bin so stolz auf dich!“ Am nächsten Morgen war Kanickkinack ein bisschen größer. Als Kanickkinack sah, dass sich wieder etwas rührte, sagte er dem Riesen Bescheid. Der Riese sagte: „Aha, Bär!“ Er zog sich an und steckte Kanickkinack in seinen Stiefel. Als sie beim Bären angekommen waren, schlug der Riese den Bären auf den Kopf, schnitt ihn durch und gab Kanickkinack zwei Stücke Fleisch. Diesmal schleppte der Junge bis tief in die Nacht und als er beim Haus der Riesen war, sagte die Riesin: „Ich bin so stolz auf dich!“ Am nächsten Tag war Kanickkinack fast so groß wie der Riese und wollte seine Familie besuchen. Der Riese sagte: „Warte, ich bau dir ein neues Boot!“ Kanickkinack fuhr nach Hause. Als ihn die Inuit sahen, liefen sie weg, aber Kanickkinack hob seine Mutter hoch und sagte: „Ich werde jetzt für euch sorgen!“ Die nächsten Tage holte Kanickkinack Robben,Wale und Fische aus dem Meer - bis er wieder zurück zu den Riesen wollte. Als er sich ans Gehen machte, sagte er : „Ihr solltet in die Gebirge ziehen, sonst werdet ihr ertrinken. Wenn ich rudere, kommt eine Flut!“ Einige sagten: „Kanickkinack, nur weil du der Größte bist, heißt das nicht, dass du eine große Klappe haben musst.“ Andere aber gehorchten.
Und so kam es, dass die Flut die Leute ins Meer spülte, die ihm nicht geglaubt hatten.


Nacherzählt von Hannes Küstner, 5g

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